Positive Gedanken zu Corona

Ihr Lieben,

Für uns alle ist es gerade eine schwierige, ungewisse Zeit. Wir wissen nicht, wo uns der Weg hinführt. Diese Unsicherheit macht uns Angst und diese Angst macht Stress und dieser Stress verursacht Schlafschwierigkeiten, führt zu Problemen mit dem Herzen und mit unserer Haut,  usw.

Ich möchte euch hier ein paar Tipps geben, was wir im Alltag machen können, um die gegebenen Umstände erträglicher zu machen.

Hier meine Top- Ten- Liste:

  1. Spazierengehen: Geh so oft wie möglich in der Natur spazieren! Es gibt nichts besseres für unser Gemüt, unser Herz- Kreislaufsystem wird angeregt, Muskeln trainiert, die Wirbelsäule mobilisiert, die Atmung vertieft. Die Farben um uns herum sind so angenehm fürs Auge, der Duft der Blüten, das Summen der Bienen, die Luft auf der Haut… Probiere es einfach mal aus.
  2. Atmung: Versuche immer wieder, tief auszuatmen. Der tiefe Ausatme wirkt beruhigend auf unser Nervensystem und senkt sanft den Blutdruck. Du könntest zum Beispiel beim Spazierengehen auf 2 Schritte einatmen und auf 4 Schritte ausatmen. Achte aber stets darauf, dass dich dieser Atemrhythmus nicht zusätzlich stresst. Der Atem ist sollte immer angenehm sein!
  3. Dankbarkeit: nimm dir ein paar Augenblicke Zeit, such dir ein angenehmes Plätzchen, wo du dich wohl fühlst und überlege, wofür du trotz all dieser Umstände dankbar sein kannst: du hast ein Dach über dem Kopf, du hast zu Essen und zu Trinken, du hast Familie, Eltern, Kinder, Geschwister, Freunde, vielleicht ein Haustier, du bist gesund, du lebst und atmest, du bist frei, wir leben in Frieden und noch vieles mehr!
  4. Achtsamkeit: achte jeden Tag auf etwas Schönes, Lustiges oder Erfreuliches, ein Lächeln, ein nettes Wort, eine kleine Geste, eine Blume, der blaue Himmel, der Duft der Blüten, eine Katze im Garten…
  5. Schütze dich: Höre dir nicht den ganzen Tag die Corona Nachrichten an. Informiere dich ein oder zwei mal, damit du auf dem neuesten Stand bist und weißt, was du tun darfst und was nicht. Rede mit Angehörigen oder engen Freunden. Diese Flut an negativer Energie kannst du gar nicht verarbeiten. Halte dich zurück und versuche dich zu schützen, in dem du dich zB entfernst, wenn andere wieder mal darüber reden und stell mal den Sender ab.
  6. Gönne dir was: gönne dir bewußt etwas Schönes, Angenehmes. Vielleicht ist es die schöne Tasse Tee oder Kaffee, die du zelebrierst, oder du liest ein schönes Buch, malst etwas oder hörst mal wieder ganz in Ruhe Musik.
  7. Tagebuch: Wenn deine Gedanken anfangen, dich verrückt zu machen, schreibe die Gedanken auf, vielleicht in einer Art Tagebuch oder diktiere sie in dein Handy. Das bringt Ordnung in deine Gedanken, alles wird ein bisschen klarer und strukturierter und du bekommst ein wenig mehr Abstand, um die Sache aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
  8. Brief: Schreibe jemanden, den du magst, mal wieder einen Brief oder eine Postkarte. Und dann freust du dich darüber, dass derjenige sich darüber gefreut hat.
  9. Yoga: Mach jeden Tag ein paar Yogaübungen, die dir gut tun. Du kennst bestimmt inzwischen eine Menge. Lass es einfach laufen. Es muss nicht immer alles perfekt sein, aber es wird dir helfen, deine Gedanken zu beruhigen und deinen Atem wieder zu spüren.
  10. Singen! Sing mal wieder! Jeder kann singen, man traut sich nur oft nicht. Singen tut so gut, wirkt super beruhigend, macht gute Laune und steckt an. Sing mal wieder unter der Dusche oder beim Kochen. Das bringt gleich eine ganz andere, positive Energie ins Haus!